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Umgangspflegschaft

Die Trennung der Eltern ist für Kinder und Jugendliche eine sehr belastende Situation. Streitigkeiten über Besuchszeiten und Aufenthalt verschlimmern die Gefühlslage aller. Wenn es dann auch noch bei der bisherigen Durchführung des Umgangs zu Problemen kommt oder Eltern den Umgang verhindern wollen, kann das Gericht eine Umgangspflegschaft anordnen. Durch die Bestellung der Umgangspflegschaft soll der Umgang wieder ermöglicht werden.

Das ist mir wichtig

Eine für alle Seiten zufriedenstellende Umgangsregelung funktioniert nur im gegenseitigen Vertrauen. Daher ist das Gespräch ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit um erneute Konflikte zu vermeiden und Vorbehalte abzubauen. Ich führe intensive Gespräche mit Vater und Mutter sowie den Kindern. Jeder hat so die Gelegenheit, seine Wünsche, seine Bedenken und seine Ängste zu äußern. Auf Basis dieser Gespräche entwickeln wir eine Besuchsregelung, mit der alle Beteiligten zufrieden sind oder zumindest leben können.

Das ist meine Aufgabe

  • Gespräche zwischen Elternteilen und Kind(ern)
  • Das Kind wird im persönlichen Kontakt mit mir auf den Umgang vorbereitet
  • Durchführung der vom Gericht vereinbarten Umgänge durch Übergabe des Kindes an den umgangsbegehrenden Elternteil
  • Entwicklung von zuverlässigen und einvernehmlichen Umgangsvereinbarungen
  • Nachbesprechung der Umgangskontakte
  • Berichterstattung an das Gericht über den Verlauf der Regelungen und die Einschätzung der Lage für das Kind
§

Gesetzliche Grundlage

Die gesetzliche Grundlage für eine Umgangspflegschaft bildet der § 1684 Abs. 3 BGB. Das Familiengericht kann durch ihn den Umfang des Umgangs näher regeln und die Erfüllung als Pflicht anordnen. Wird diese Pflicht dauerhaft und erheblich verletzt, kann das Gericht eine Umgangspflegschaft anordnen. Die Bestellung ist zeitlich befristet.