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Ergänzungspflegschaft

Als Ergänzungspfleger wirke ich in einzelnen mir zugesprochenen Teilen der elterlichen Sorge. Dieser Wirkungsbereich wird vom Gericht angeordnet, zum Beispiel nach Streitfällen oder bei einer akuten Gefährdung des Kindes.

Das ist mir wichtig

Vertrauen ist die Basis einer Ergänzungspflegschaft. Probleme und Konflikte können so entschärft werden oder entstehen erst gar nicht. So ist es mir wichtig, ein gutes Verhältnis mit den Eltern und dem Kind aufzubauen. Dabei stehen die Interessen des Kindes immer im Vordergrund. Deswegen führe ich intensive Gespräche mit den Eltern und dem Kind, höre mir die Wünsche und Probleme an und entscheide über den mir zugesprochenen Teilbereich.

Das ist meine Aufgabe

Eine Ergänzungspflegschaft kann unterschiedliche Bereiche umfassen. Zu den wichtigsten Bereichen zählen:

  • Absicherung der notwendigen medizinischen Betreuung
  • Recht zur Beantragung von Hilfen, Pässen und Dokumenten
  • Recht zur Regelung von schulischen Belangen und Ausbildung
  • Umgang
  • Vermögenssorge
  • Antragstellung zur Gewährung von Hilfe zur Erziehung
§

Gesetzliche Grundlage

Die Ergänzungspflegschaft kann vom Familiengericht angeordnet werden. Grundlage ist der § 1666 BGB. Der Bestellung eines Ergänzungspflegers bei bestehendem Sorgerecht der Eltern geht also stets eine Entscheidung des Familiengerichts voraus, die das Sorgerecht einschränkt.